Alle Sofortmaßnahmen umgesetzt
Im Februar 2026 begann das Studierendenwerk München Oberbayern damit, die Maßnahmen seines Aktionsplans zur Ertüchtigung der Altstadt der Studentenstadt Freimann umzusetzen. Ziel des Aktionsplans ist es, die 750 Wohnplätze für weitere fünf bis zehn Jahre vermieten zu können. Insgesamt sind für den Aktionsplan rund 4 Mio. Euro an Eigenmitteln vorgesehen.
Bereits im Juli 2026 war der erste Meilenstein erreicht: Alle Sofortmaßnahmen, wie Entrümpelungsaktionen, Grundreinigungsarbeiten und der Einbau zahlreicher neuer Elektrogeräte sind seitdem abgeschlossen. Bearbeitet wurden ganze 68 Küchen, 61 Duschräume, 61 WC-Räume sowie 43 Gemeinschaftsräume.
Weitere Arbeiten im Gange
Auch die umfangreicheren Arbeiten, die Fachfirmen für spezielle Gewerke erfordern, befinden sich innerhalb des Zeitplans. So wurden bereits die ersten Dusch- und Toilettenräume sowie Küchen zweier Häuser erneuert (s. Fotos). Weitere Arbeiten, wie die Sanierung weiterer Bäder und Küchen sowie der Austausch von Sanitärgegenständen, sind derzeit in vollem Gange.
Immer wieder wurde Anfang des Jahres öffentlich behauptet, in der Studentenstadt herrschten gesundheitsgefährdende Zustände. Diese Darstellung konnten wir bereits im Februar 2026 widerlegen. Mitarbeitende des Gesundheitsreferats der Landeshauptstadt München überprüften damals die Altstadt der Studentenstadt sowie zwei weitere Wohnheime und hatten nichts zu beanstanden. Auch die Brandschutzmaßnahmen entsprachen stets den geltenden Regeln.
Lob fürs Studierendenwerk
Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, äußerte sich im Juli 2026 positiv über die Entwicklung in der Studentenstadt. Seit Übernahme der Wohnanlage im Jahr 2015 habe das Studierendenwerk gemeinsam mit der BayernHeim die Sanierung von zwei Dritteln der 2.400 Wohnplätze auf den Weg gebracht, so der Wissenschaftsminister.
Die Studentenstadt befindet sich also auf einem guten Weg. Ein Großteil der Bewohner/-innen akzeptiert und begrüßt die getroffenen Maßnahmen.

