Liebe Leserinnen und Leser,
Im Jahr 2025 war das Studierendenwerk einmal mehr ein wichtiger Player am Campus: Weiterhin hohe Studierendenzahlen, exzellente Hochschulen, ein starker Grad an Internationalisierung, aber auch die seit jeher hohen Lebenshaltungskosten waren die Rahmenbedingungen unserer Arbeit für die Studierenden.
In diesem dynamischen Umfeld haben wir als Studierendenwerk auch im vergangenen Jahr wieder unseren Beitrag geleistet: Wir boten den 141.523 Studierenden insgesamt 38 gastronomische Betriebe, 9.086 Wohnplätze, 17 Kitas, breit gefächerte Beratungsmöglichkeiten und viele Kulturveranstaltungen, außerdem wurden 12.771 BAföG-Anträge bearbeitet. Um all das zu managen und weiterzuentwickeln, haben wir auch 2025 unseren Weg mit aller Kraft fortgesetzt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag im Berichtsjahr darauf, die Digitalisierung unserer Abläufe weiter voranzubringen. Die Abteilungen und Stäbe setzten sich tatkräftig in zahlreichen Projekten dafür ein und so sind wir ein großes Stück zukunftsfähiger und flexibler geworden. Aus diesem Grund widmen wir ein gesondertes Kapitel dieses Jahresberichts dem Thema Digitalisierung, in dem alle wichtigen Weichenstellungen nachzulesen sind.
Besonders wegweisende Schritte in puncto Digitalisierung unternahm das Amt für Ausbildungsförderung mit der sorgfältigen Vorbereitung auf die E-Akte. In großartiger Teamarbeit wurden vorbereitende Maßnahmen erdacht und strukturiert eingeführt. Ich freue mich, dass das BAföG-Amt derart gut aufgestellt diesem in Sichtweite gerückten Meilenstein entgegengeht.
In Zusammenarbeit mit der IT setzte auch die Hochschulgastronomie 2025 ein Großprojekt zur Digitalisierung um: das Pilotprojekt zur Erprobung des offenen Bezahlsystems. In enger Kooperation mit den drei größten Hochschulen Ludwig-Maximilians-Universität, Technische Universität München und Hochschule München wurden nicht nur die Identifikation via digitalem Studierendenausweis erprobt, sondern auch zeitgemäße, offene Zahlungsoptionen wie Giro-, Debit- und Kreditkarten sowie Google Pay und Apple Pay eingeführt. Das Projekt lief erfolgreich und so freue ich mich auf den Roll-Out zum WiSe 2026/2027.
Die Höhepunkte der Abteilung Wohnen waren sicherlich die beiden Eröffnungsfeiern: In der Wohnanlage Schwere-Reiter-Straße konnten wir einen Neubau mit 241 zusätzlichen Wohnplätzen vollständig beziehen und in der Studentenstadt Freimann das Gemeinschaftszentrum Hans-Scholl-Halle nach Sanierung wiedereröffnen. Parallel dazu starteten umfangreiche Sanierungsarbeiten in Freising sowie in Schwabing und auch in der Studentenstadt ging es unter anderem mit den Vergaben für die anstehenden Sanierungen voran. Die Abteilung ist in allen wichtigen Projekten kontinuierlich vorangekommen und hat weit mehr geleistet als medial besprochen wurde.
Auch in den anderen Abteilungen und Stäben ging es gut voran. Ich bedanke mich herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die hervorragenden Leistungen sowie die erfreulichen Höhepunkte des letzten Jahres und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!
Ihre
Claudia Meijering
Geschäftsführerin des Studierendenwerks München Oberbayern

