Die Mitarbeitenden der Abteilung Wohnen starteten und beendeten 2025 mehrere wichtige Bauprojekte, die wir im Folgenden näher vorstellen möchten.
Neubau der Wohnanlage Schwere-Reiter-Straße komplett bezogen
zusätzliche Wohnplätze in Schwabing-West
Dank einer effizienten Nachverdichtungsstrategie konnte die Kapazität der Wohnanlage Schwere-Reiter-Straße auf etwa 480 Wohnplätze verdoppelt werden. Nachdem die ersten Studierenden bereits im Dezember 2024 eingezogen waren, konnten Anfang 2025 auch die restlichen 139 Wohnplätze des modernen Neubaus belegt werden.
Die Besonderheiten des neuen Gebäudes sind die Verwendung von Holz als Baustoff für ein so großes Wohngebäude sowie die große Terrasse mit Sitzmöglichkeiten für die Bewohner/-innen.
Im Mai 2025 fand eine Eröffnungsfeier im Beisein von unter anderem Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Studierendenwerks, Matthias Anbuhl, statt.
Klicken Sie sich durch die folgende Bildergalerie und erhalten Sie einen Eindruck von der Eröffnungsfeier im Mai 2025 sowie vom Gebäude:

Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der Technischen Universität München,
Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks,
Markus Blume, MdL, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst,
Claudia Meijering, Geschäftsführerin des Studierendenwerks München Oberbayern,
Thomas Schmid, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Studierendenwerks München Oberbayern,
Simone Burger, Stadträtin der Landeshauptstadt München,
Prof. Dr. Oliver Jahraus, Vizepräsident für den Bereich Studium der Ludwig-Maximilians-Universität München, und Dr. Thomas Gruber, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr auf der Terrasse des Wohnheim-Neubaus des Studierendenwerks München Oberbayern an der Schwere-Reiter-Straße.
© Franziska Schrödinger
Gemeinschaftszentrum der Studentenstadt wiedereröffnet
Investitionssumme 7 Mio. Euro
Die Hans-Scholl-Halle ist das zentrale Gemeinschaftszentrum der großen Wohnanlage Studentenstadt Freimann. Das Studierendenwerk München Oberbayern hat das 1974 errichtete Gebäude grundlegend modernisiert und im Mai 2025 wiedereröffnet. Neben einer Sporthalle und einem Fitnessraum beherbergt das Gebäude einen Lernraum, eine Hausmeisterwerkstatt sowie einen Multifunktionsraum mit moderner Küche. Die Räumlichkeiten stehen allen Bewohner/-innen der Studentenstadt offen, wobei der Betrieb vom studentischen Verein „StuSta e.V.“ koordiniert wird.
Die Hans-Scholl-Halle verfügt nun über zeitgemäße Haustechnik, energieeffizientere Elektroanlagen, eine professionelle Küchenausstattung sowie neue Fensterfassaden. Dank der neuen Raumaufteilung wird die Grundfläche von knapp 2.000 m2 nun ideal ausgenutzt. Die Sanierungsmaßnahmen plante das Studierendenwerk in enger Zusammenarbeit mit den vor Ort ansässigen studentischen Vereinen.
In die Sanierung investierten das Studierendenwerk und die BayernHeim GmbH insgesamt 7 Mio. Euro. Darin enthalten sind Zuschüsse des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr von etwa 3 Mio. Euro und die Förderung des Vereins Studentenstadt München e.V. von 980.000 Euro.
Viel Platz für studentisches Leben in der Hans-Scholl-Halle:
Das Gebäude bietet den Studierenden Räume für unterschiedliche Aktivitäten, beispielsweise eine Sporthalle und eine Bar.

© Franziska Schrödinger
Die Eröffnungsfeier war gut besucht und fand pünktlich zum Start des studentischen Festivals StuStaCulum statt.

Dr. Sindre W. Haugland, geschäftsführender Vorstand des Studentenstadt München e.V.,
Teresa Soyer, Vorständin des Vereins Kulturleben in der Studentenstadt e.V.,
Christoph Maas, Leiter des ausführenden Architekturbüros,
Hildegard Kronawitter 1. Vorsitzende der Weiße-Rose-Stiftung e.V.,
Roman Dienersberger, Leitender Ministerialrat im Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr,
Ralph Büchele, Geschäftsführer der BayernHeim GmbH,
Simon Schaub, Vorstand des StuSta e.V.,
Claudia Meijering, Geschäftsführerin des Studierendenwerks München Oberbayern.
© Franziska Schrödinger
Wohnanlage Agnes-/Adelheidstraße wird neu gebaut
Abbruch zweier Bestandsgebäude
In zentraler Lage und in der Nähe mehrerer Universitätsstandorte realisiert das Studierendenwerk einen Neubau mit 185 Wohnplätzen. Von Oktober 2025 bis zum 2. Quartal 2026 fanden vorbereitend darauf Abbrucharbeiten statt, denn die Sanierung zweier Bestandsgebäude aus den 1950er-Jahren wäre nicht wirtschaftlich möglich gewesen.
Die Neubaumaßnahmen beginnen im Herbst 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende 2028 an. Durch Nachverdichtung werden an diesem stark nachgefragten Standort in dicht bebauter Innenstadtlage statt der bisherigen 147 Wohnplätze insgesamt 185 Wohnplätze entstehen.
Sanierungsstart in Freising
Arbeiten am ersten von drei Wohngebäuden haben begonnen.
Das Studierendenwerk begann 2025 die Sanierungsmaßnahmen an der Freisinger Wohnanlage Giggenhauser Straße. Hier werden in zwei Bauabschnitten 238 Wohnplätze auf den neuesten Stand gebracht: In Küchen und Bädern wurden die Innenwände entfernt, technische Anlagen demontiert sowie Heizungs- und Lüftungsanlagen ausgebaut.
2026 geht es unter anderem mit Fassadenarbeiten weiter. Außerdem wird das Studierendenwerk die Außenanlagen aufwerten und entlang der Wohnanlage Spazierwege mit Bänken anlegen.
Studierendenwerk setzt auf Elektromobilität
Strom statt Sprit
Der in der Abteilung Wohnen angesiedelte Fuhrparkmanager verwaltet den gesamten Fahrzeugbestand des Studierendenwerks. Die zu betreuenden Fahrzeugtypen reichen daher von Aufsitzrasenmähern über PKW bis hin zu Transportern. Die Fahrzeuge werden meist innerstädtisch genutzt, weshalb sich die Strecken gut für E-Autos eignen. Der Bestand an E-Fahrzeugen wird daher sukzessive ausgebaut: 2025 kamen drei E-Autos sowie ein Elektroschlepper als Arbeitsmaschine hinzu. Insgesamt unterhält das Studierendenwerk damit sechs E- bzw. Hybrid-Fahrzeuge.
Darüber hinaus erhielten die Wohnanlagen Agnes-/Adelheidstraße und Olympisches Dorf neue Wallboxen. Dank der neuen Wand-Ladestationen können die Mitarbeitenden E-Autos nun zuverlässig direkt vor Ort aufladen. Insgesamt investierte das Studierendenwerk 2025 ganze 196.000 Euro in die E-Mobilität.











