Das Studierendenwerk München Oberbayern unterstützt studierende Eltern mit Beratungsangeboten und 17 eigenen Kindertagesstätten. Denn eine Kinderbetreuung, die zu den Bedürfnissen der Studierenden passt, ist die Basis für einen erfolgreichen Studienverlauf. Wir geben hier einen Einblick in die Themen und Neuerungen, welche die Kitas des Studierendenwerks im Jahr 2025 bewegten.
Fortbildung und Vernetzung
Informationen für Eltern und Kita-Personal
In den Kitas des Studierendenwerks standen 2025 Themen und Aktivitäten im Mittelpunkt, welche die Qualität der Angebote stärken und studierende Eltern unterstützen.
Dazu gehörten pädagogische Informationsveranstaltungen, die übergreifend von Eltern aller Kitas besucht wurden. In diesem Rahmen informierten Erzieher/-innen beispielsweise über die Sauberkeitsentwicklung („Windelfrei“), über herausforderndes Verhalten und den Umgang damit („Wenn Kinder beißen“) sowie über das Leisten von Erster Hilfe bei Kindern. Die Informationsveranstaltungen wurden gut angenommen und von den Eltern auch zum Austausch untereinander genutzt.
Auch das Kita-Personal bildete sich umfassend weiter: So fanden mehrtägige Qualifizierungsveranstaltungen für die stellvertretenden Kita-Leitungen statt und die Kitas nahmen an dem Projekt „Pädagogische Qualitätsbegleitung“ des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz teil. Mit derlei Maßnahmen wird gewährleistet, dass sich die pädagogische Arbeit in den Kitas des Studierendenwerks stets an den aktuellen Erkenntnissen und Entwicklungen orientiert.
Veranstaltungen der Beratungsstelle
Die Beratungsstelle „Studieren mit Kind“ organisierte darüber hinaus Veranstaltungen mit dem Ziel, zu informieren und Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Austauschs zu schaffen. Hierbei kooperierten die Berater/-innen stets mit den Hochschulen. So fanden in Kooperation mit der LMU zwei Informationsveranstaltungen zum Thema „Kinderbetreuung gesucht“ statt. Auch das seit vielen Jahren bewährte Austauschformat „Familiencafé“ wurde 2025 gemeinsam mit den drei größten Hochschulen im STWM-Zuständigkeitsbereich (TUM, LMU und HM) fortgeführt. Ähnliche Veranstaltungen organisierte „Studieren mit Kind“ auch in Freising sowie in Kooperation mit den Evangelischen und Katholischen Hochschulgemeinden.
Erfolgreiche Stellensuche
Die internen Strukturen wurden 2025 kontinuierlich weiterentwickelt. So überarbeiteten die Mitarbeitenden die Stellenbeschreibungen und aktualisierten die Kinderschutzkonzepte. Außerdem entwickelten die Erzieher/-innen Programme für den Themenbereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“.
Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Personalsuche: neu eingestellt werden konnten zwei Leitungen, neun Erzieher/-innen sowie neun Kinderpfleger/-innen, sodass zum Ende des Berichtsjahres mit einer Ausnahme alle Stellen besetzt waren. Die Akquisestrategie, welche unter anderem die Zusammenarbeit mit Personalagenturen, das Angebot eigener Ausbildungsplätze sowie die Nutzung von Zeitungsanzeigen, Social Media und Radiospots umfasst, zahlte sich also aus. Zuvorderst überzeugten offensichtlich die Konditionen, die unter anderem verschiedene Zulagen sowie Regenerationstage beinhalten.
Eltern loben Bildungs- und Erziehungsarbeit
Das große Engagement für die stetige Weiterentwicklung des Betreuungsangebots spiegelt sich in der Zufriedenheit der Eltern wider. Bei einer traditionell hohen Rücklaufquote (77,2 %) ergab die Elternbefragung eine hohe Zufriedenheit insbesondere mit dem Bereich „Bildung und Erziehung“. Die Eltern bewerteten diese Bereiche mit 4,62 von 5 Punkten.
Ein Highlight des Berichtsjahres, welches bereits auf das Jahr 2026 verweist, war der Spatenstich für den Neubau der künftigen Einrichtung „Kinderoase“. Die Krippe und der Kindergarten am TUM-Stammgelände in der Maxvorstadt werden voraussichtlich im Herbst 2026 eröffnet.
Aktionen in den Kitas
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